Cor Nightingale wuchs mit grasgrünen Knien und vom Rennen geröteten Wangen in einer beschaulichen Kleinstadt auf, ihre Babysitter hießen Captain Picard, Gameboy und MTV (in dieser Reihenfolge) und als das Jahrtausend noch jung war, studierte sie Neurobiologie, weil sie Forscherin werden wollte.
Nach einer Doktorarbeit im Labor (Kindheitstraum erfüllt!) und je einer Runde durch die Wissenschaft und die Pharmabranche schwor sie dem Angestelltendasein ab. Heute lebt sie in Bochum und schreibt neben ihrer Arbeit als selbständige Gutachterin Fantasyromane und Gedichte. Ihre temporeichen Erzählungen stecken voller Wendungen, ihre Sprache ist direkt und intensiv mit einem Spritzer Poesie. Die äußere Handlung balanciert sie mit Einblicken in das Seelenleben ihrer Figuren, die sie auf dem Weg der Heilung begleitet, mitsamt allen Rückschritten und Niederlagen. Dabei bricht sie Rollenklischees und präsentiert unter anderem Männer, die mit ihren Emotionen arbeiten, statt sie zu verdrängen.