Stipendium 2024
Die Stipendiat*innen des Jahres 2024
Die Entscheidung ist gefallen. Unter 218 gültigen Einsendungen wählte die Jury vier spannende Projekte aus!
Wir danken allen, die mitgemacht haben und gratulieren den Gewinner*innen Juli Pieper, Iris Leonard, Jacqueline Kayser und Marcel Alber.
Zur Pressemeldung über die Gewinner*innen des Stipendiums am 18. Oktober 2024.
Zu den Shortlists 2024.
Debüt
Das Stipendium in der Kategorie „Debüt“ ging in diesem Jahr an Juli Pieper
mit ihrem Projekt „Novalis“, das die Jury mit atmosphärischem und
humorvollem Schreibstil sowie einer originellen Story überzeugte, die zum
Mitfiebern einlädt.
Juli Pieper wurde 1984 in Bremen geboren und studierte etwas danach Drehbuch und Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, wo sie ihre Leidenschaft für die Komödie und die Phantastik entdeckte. Ihre Begeisterung für das Abenteuer (und das Komische) führte sie auf diverse Rucksacktouren, sowie an die Beijing Film Academy. Sie arbeitet als freie Autorin in Berlin und schreibt nach ihrem Stipendium an der Akademie für Kindermedien 23/24 an ihrem ersten Roman „Novalis“.
Roman
Die Kategorie „Roman“ entschied „Der geheime Preis der Magie“ von Iris
Leonard für sich – mit einem spannenden Magiekonzept, dem
atmosphärischen Handlungsort Paris und einer durchdachten, packenden
Geschichte.
Geboren wurde Iris Leonard im Rheinland. Weil Sprache schon immer ihre Leidenschaft war, begann sie nach dem Abitur ein Studium in Germanistik. Mittlerweile arbeitet sie im Onlinemarketing, ist nebenbei freiberuflich tätig und findet manchmal sogar Zeit zum Schreiben.
Kinder- und Jugendbuch
In der Kategorie „Kinder- und Jugendbuch“ gewann Jacqueline Kayser mit ihrem Projekt „Othis, Cassia und das spiegelnde Ei“, das die Jury besonders durch die nahbaren Figuren und die Liebe zum Detail überzeugte.
Jacqueline Kayser ist 38 Jahre alt und wohnt mit ihren drei Kindern, Mann und Tieren auf einem Bauernhof in Ostwestfalen. Die studierte Lehrerin auf Abwegen arbeitet hauptberuflich für eine große Presseagentur. Ab und an sieht man sie auch als rasende Reporterin mit Block, Stift und Kamera auf Veranstaltungen in der Region. Und weil Jacqueline Kayser vom Schreiben einfach nicht genug kriegen kann, entwirft sie fantastische Geschichten, die Kinder ermutigen sollen, für andere und sich selbst einzustehen.
Horror
In der diesjährigen Sonderkategorie „Horror“ eroberte „Die Sterbenden“ von Marcel Alber den ersten Platz – mit einer atmosphärischen Schreibe, sehr konzentriertem Setting und einem Horror-Erlebnis, das bekannte Muster neu denkt.
Marcel Anthony Alber, geboren 1993 in Frankfurt am Main, studierte Literaturvermittlung in den Medien in Marburg. Sein Debütroman Am Ende der Gezeiten wurde im April 2019 veröffentlicht. 2022 folgte das Fantasy-Abenteuer Von Musen und Schmetterlingen.
Wenn er nicht gerade die Verwirklichung eigener Geschichten verfolgt, erkundet er das Horrorgenre in all seinen Facetten als Journalist für DEADLINE – Das Filmmagazin. Um seine Liebe zum Gruseligen, Schaurigen und Schockierenden komplett auszuleben, arbeitet er derzeit an seinem Horrordebüt.